Eine klassische Verschaltung

Eine klassische Verschaltung

Tatatataaa: Das grosse Leiden hat ein Ende. Seit gestern Nachmittag haben wir eine EIGENE Internetleitung! Jaaaa! Und. Ein neues Jamie Oliver Kochbuch. Als Entschuldigung der T...com für unsere Umstände. Mit dem Titel, wie könnte es anders sein für Berlin : Gut kochen, für wenig Geld.

An dieser Stelle eine kleine Ausschweifung über unsere Leidensgeschichte mit der T...com: Nachdem der erste Termin, aus noch immer ungeklärten Gründen storniert wurde, lag unsere Hoffnung auf einem neuen Termin, den wir ausnahmsweise und nur mit wahnsinnig viel Glück zwei Wochen später bekommen hatten. Das Team-T kam auch, um uns alles aufzuschalten, aber leider haben die Elektrotechniker, die von Charme nur so sprühten, etwas falsch gemacht. Welcome to Vodafone blinkte es uns entgegen. Nein! Wir brauchen T...com! Nach rund drei Stunden Warteschleife und vier pseudointeressierten Damen des T...comkundendienstes, stellte es sich dann abends um 20 Uhr heraus (als endlich ein Mann in der Leitung war. Sorry!), dass es sich um eine sogenannte klassische Verschaltung handelte. Ok, na gut. Und jetzt? Ein erneuter Fuck Up seitens T...com. Der etwas durchgeknallte Elektromonteur kam am nächsten Tag mit ganz viel Druck unsererseits nochmals vorbei und siehe da. Es klappte. Er wollte uns dann für diese extra Runde noch 45 Euro extra abluchsen, die er dann aber nicht bekam und er wagte es auch nicht, darauf zu beharren, weil die Luft dünn geworden war und mein Mann kurz vor dem Explodieren war.

Als der Typ das Feld geräumt hatte, atmeten wir auf und fühlten uns mit einem Mal wieder wie zivilisierte Menschen. Endlich konnten wir Preisvergleiche für Waschmaschinen und Handyverträge machen ohne dafür einen Latte Macchiato konsumieren zu müssen. Ich freue mich auf unsere eigene Waschmaschine. SB-Waschsalon, wo man für ein paar Euro seine Wäsche durch fremde Maschinen schmatzen lässt in Ehren, aber schwanger mit IKEA Tüten voll schmutziger Wäsche durch die Strasse watscheln ist mir zuviel Grossstadt-Groove.

Derweil unser Schweizer Freund, der zum gleichen Zeitpunkt wie wir in dieselbe Strasse gezogen ist, mit anderen Sorgen zu kämpfen hatte. Ihm wurde in der Nacht schon zum zweiten Mal innerhalb eines Monats das Auto geklaut. Das Geschäftsauto. Ein neuer VW Kombi. Die Polizei brauchte 5 Minuten für den Rapport und der Versicherungstyp bemerkte sarkastisch, dass man von hier nur eine Stunde braucht, um im Osten zu sein. Er wird sich für das dritte Auto eine Garage suchen müssen.

Diese Woche steht noch der Pflicht-Besuch der Schweizer Botschaft an. Ausland Schweizer sollen sich ja schliesslich pünktlich anmelden.

 

 

 

 

 

Endlich offiziell

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Offline

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