Hüttenpalast

Eine Nacht im Hüttenpalast hatte ich mir schon lange mal gewünscht. 

Neulich war's soweit (zufälligerweise war's grad an unserem 7ten Hochzeitstag) und wir fuhren mit der U8 zur Schönleinstrasse, wo wir mitten in Neukölln aus dem Untergrund auftauchten.

Schon ein krasser Szenenwechsel. Prenzlauerberg, Neukölln. Das sind zwei Welten. (Achtung: Hundekot-Alarm). Dafür gibt's ganz viel spannendes zu entdecken und es ist tatsächlich wie eine kleine Reise in den Bosphorus.

Gewappnet mit Zahnbürste, Schlafanzug, Kuscheltieren und noch viel mehr (ich sah erst als Maus ihren selbstgepackten Rucksack ausbreitete, was sie alles mitgebracht hatte: Eigenes Kopfkissen, Einhorn-Lippenstift, SOS-Set, einen Stapel Pixis, ihren Kamm, ihre Getränkeflasche, Buntstifte und Spitzer, aber kein Papier) bekamen wir den Schlüssel zu unserem Glück.

Maus und Mips waren ganz aufgeregt und auch ich war gespannt, wie das Ganze "in echt" aussehen wird. Unser Übernachtungs-Abenteuer hatte begonnen.

Wann hat man schon die Möglichkeit, in der gleichen Stadt in der man lebt, ein Hotel zu testen?

Und nicht irgendein Hotel, nein! Der Hüttenpalast besticht mit einem einmaliges Konzept und ist so origniell wie das eben (fast) nur in Berlin möglich ist. 

Man sucht sich seinen eigenen Wohnwagen oder seine favorisierte Hütte im Vorfeld aus und kann darin je nach Grösse mit Kind und Kegel übernachten. Wir durften die Turtle testen. Eine Art Baumhaus.

Jede Hütte und jeder Wohnwagen ist individuell und von Berliner Künstlern gestaltet und auch die Co-Gründerin vom Hüttenpalast, Sarah Vollmer legt selber Hand an, näht und gestaltet fleissig mit. 

Wir empfehlen es auf jeden Fall weiter!

Was uns am meisten beeindruckt hat: Es war super ruhig, dafür dass es so hellhörig ist. Ich liess mir sagen, dass es wohl an der tollen Konstellation der Gäste liegt. Offensichtlich zieht es ein sehr entspanntes und rücksichtsvolles Publikum an.

Der Hüttenpalast, der früher übrigens eine Staubsaugerfabrik war, ist sehr liebenswert gestaltet und jedes Detail stimmt. Die Nasszellen sind sehr sauber und die Betten bequem und kuschelig.

Wir haben sehr gut geschlafen und haben uns auch über die knusprigen Croissants und den Kaffee gefreut, die am Morgen auf uns gewartet haben. Wir hätten also locker noch eine Nacht dran gehängt und Frau Büsensen war auch bestens versorgt. 

Für 9 Euro extra, kann man im dazugehörigen Café frühstücken. Und im Sommer kann man die fantastische Garten-Oase im Innenhof geniessen. Wer möchte, mietet sich ein Fahrrad (10 Euro pro Tag) und erkundet Neukölln. 

Man kann sich auch gerne auch als Gruppe anmelden und gleich die ganze Halle Nr.1  mieten. So steht der perfekten Party mit dem kürzesten Nachhauseweg nichts mehr im Wege. 

Kleiner Tipp on top: In der Friedelstrasse gibt es tolle Cafés und Shops. Wir können die Herz-Waffeln am Stil bei Fräulein Frost empfehlen. Die haben unseren Neukölln-Kurzurlaub mit ganz viel Puderzucker und mmmhmms abgerundet.

Kontakt: +49-(0)30-37 30 58 06 oder per Mail: info@huettenpalast.de. Hier geht's zur Online Reservations-Anfrage.

 

Wir waren zur Übernachtung vom Hüttenpalast eingeladen. Vielen Dank dafür! Und auch vielen Dank für die tollen Hüttenpalast Presse Bilder © Jan Brockhaus.

Und Gretel

Und Gretel

Mein Geburtstag in Berlin

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