Fussfetifisch

Fussfetifisch

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Also wenn etwas nicht fehlen darf in meiner Schönigkeiten Serie, dann der Fisch-Spa im Prenzlauerberg, genannt Fussfetifisch!

Was da genau passiert? Etwas lustiges, aufregendes! Aber nochmals auf Anfang. Erstmal wird man nett begrüsst und instruiert, was einem erwartet. Nämlich ein Becken voll mit 60 (mit Hilfe von Fisch-Inventur genau abgezählten) ca. 2-3cm langen Garra Rufa Kangalfischen, auch rötliche Saugbarben genannt, die wahnsinnig gerne snacken (Willkommen im Club).

Einzige Voraussetzung für diesen Spass sind gesunde Füsse (also keine Fusspilze, Blasen oder sonstigen Verletzungen). Und bevor man seine Füsse bis oberhalb der Knie vorsichtig ins Becken reingleiten lässt, muss man sie ordentlich am Waschbecken mit Seife waschen. Handtücher und Seife sind da. Keine Sorge, es ist alles sehr hygienisch und sauber gehalten.

Knabberfische haben keine richtigen Zähne, sondern knibbeln die Haut vorsichtig ab, ohne die gesunden Zellen zu schädigen. Das kitzelt ein bißchen. Insgesamt fühlt es sich ein wenig an wie ein Sprudelbad an den Füßen. ©Fussfetifisch

Die Garra Rufa lieben nämlich unsere toten Hautschuppen an den Füssen. Damit befreien sie uns nicht nur von unserer Hornhaut, nein! Sie verbessern unsere Hautstruktur und die Durchblutung. Keine Sorge, die Fische kriegen auch noch  normales Fischfutter und ich finde es fühlt sich tatsächlich so an, als würde man seine Füsse in sehr viel Kohlensäurehaltigen Mineralwasser eintauchen.

Wir wollen ihren guten Willen und ihre Knabberlust aber auch nicht strapazieren und lassen unsere Fische nur maximal viermal am Tag knabbern. Insgesamt maximal zwei Stunden pro Tag und sie haben immer mindestens eine Stunde Pause zwischen jeder Person. Dazu bekommen die Knabberfische zwei Ruhetage pro Woche und haben dadurch eine 10 Stunden-Arbeitswoche. ©Fussfetifisch

Wenn man das vorher anmeldet, kann man natürlich auch ins hübsch gestaltete Separé gehen und dort unter sich das Fisch-Spa Erlebnis geniessen.

Wenn man das vorher anmeldet, kann man natürlich auch ins hübsch gestaltete Separé gehen und dort unter sich das Fisch-Spa Erlebnis geniessen.

Das Schöne daran ist, dass Spass und Wellness Hand in Hand gehen und man dieses Erlebnis super mit ner Gruppe Mädels, mit der Schwiegermutter, mit seinem Kind (ab Schulalter) oder mit seinem Date machen kann. (Für Leute, die sich vor Tieren ekeln, ist es wohl weniger geeignet). 

Wenn man ein bestimmtes Becken favorisiert, müsste man das unbedingt bei der Terminvereinbarung sagen, da die Becken schon fest an alle Kunden für den Tag eingetaktet sind. 

Mein Fazit: Die Füsse fühlen sich ganz fein, wohlig und warm an.

Die Fische arbeiteten subtil und ich schätze, man müsste mehrere Male an sich knabbern lassen, damit die Hornhaut ganz verschwindet. Gut Ding will ja bekanntlich Weile haben. Zum Schluss darf man sich noch die Füsse mit der Ginseng Zaubernuss Fusscreme von i+m Naturkosmetik eincremen. Ich komme auf jeden Fall wieder.

Ich finde, es sollte auf jeden Fall unter den Top 10 Berlin To Do's sein.

Mein persönlicher Ankleide-Tipp für den bequemen Besuch: Hosen zum Hochkrempeln oder ein Kleid anziehen (rasierte Beine am Fensterplatz von Vorteil.). 

Und hier noch eine wichtige Info von Fussfetifisch: Bitte habt dafür Verständnis, dass wir ausschließlich “gesunde” Füße in unsere Becken lassen können, um immer höchste hygienische Standards zu gewährleisten. Gesunde Füße bedeutet: keine Nagel- o. Fußpilze, offene Stellen, Warzen, Hautkrankheiten u. s. w. 

Öffnungszeiten: Dienstag bis Samstag 12:00 bis 20:00 Uhr. Termine online oder nach telefonischer Vereinbarung. 20 Minuten 12 Euro, 30 Minuten 15 Euro, 45 Minuten 20 Euro. Achtung! Keine Kartenzahlung möglich.

 

Der Besuch wurde mir von Fussfetifisch offeriert. Den Bericht darüber habe ich aus freien Stücken geschrieben und basiert auf meinen persönlichen Eindrücken. Fotos © Hoi Berlin 

Kleine Prints Memospiel

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Claudia's Geburtstags Wunschzettel

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