Ein Tag im Tropical Islands

Ein Tag im Tropical Islands

Schon lange liege ich meiner Mami in den Ohren, dass ich unbedingt mal ins Tropical Islands möchte. Eine Freundin von mir war da und hat mir vorgeschwärmt, wie toll es da ist. Mit Wasserrutschen, echten Sandstränden und Palmen.

Ich stelle mir vor, es muss so sein, wie damals, als ich in Mauritius im Urlaub war. Da haben wir noch in der Schweiz gewohnt und Mips war da noch im Bauch von Mami.

Ich habe da den ganzen Tag gebadet, geschnorchelt und im Sand gespielt... Da war ich 4 Jahre alt.

Mauritius 2014

Mauritius 2014

Es war an einem Samstagmorgen im Mai und ich wollte meine Eltern davon überzeugen, lieber zuhause zu bleiben und einen sogenannten Pischi-Tag (im Schlafanzug bleiben) zu machen.

Ich wollte meine Ruhe vor der nervigen kleinen Schwester und noch ein angefangenes Bügelperlenbild fertig machen.

Als plötzlich mein Papa mit meinen Schwimmflossen und der Zimmertür stand und sagte, ich solle mich jetzt bitte anziehen, ahnte ich, dass etwas Spannendes passieren würde. Aber so einfach liess ich mich dann nicht überzeugen.

Als dann aber Mami das Geheimnis lüftete, wo wir hinfahren werden, war ich in fünf Minuten bereit zum Abflug. Schnell zog ich noch mein Filly Pferd Badetuch von Gotti Sabi aus der Kommode.

Mit dem Auto waren wir eine gute Stunde unterwegs bis plötzlich im Nirgendwo eine riesen Halle auftauchte. Da war es also. Ich konnte mir gar nicht recht vorstellen, wie es da drinnen aussehen mag. Von aussen sah es aus wie ein riesengrosses Dino-Ei.

Wir bekamen am Eingang ein Chipband mit einer Nummer darauf. Das war auch gleichzeitig die Nummer unseres zugeteilten Schranks. Meine Eltern haben das anfangs nicht geschnallt und füllten ihre Sachen in irgendwelche Schränke ein.

Ich musste sie dann darauf hinweisen, dass es doch logisch ist, die gleiche Schranknummer zu haben, wie die auf dem Chip. (Der Chip gilt übrigens auch als Zahlungsmittel. Man braucht den bloss bei der Kasse an ein Gerät hin halten und schon ist alles bezahlt).

So. Wir waren bereit und gewappnet mit Schwimmflügeln, Taucherbrille, Schnorchel und Flossen. Das einzige, was Mami und Papi vergessen hatten, war mein aufblasbares Krokodil.

Das hätte hier locker auch noch Platz gefunden zwischen all den anderen Gummi Schwimmtieren. Naja. Ich dachte, ich sag jetzt mal nichts.

Als erstes zog es uns in die zauberhafte Lagune, wo wir uns eine der letzten Liegen geschnappt haben. Ich bin sofort ins Wasser gerannt. Mips hinter mir her. Wir liessen uns im Sog des Strömkanals mittreiben, vom Wasserfall überraschen und versteckten uns unter den Grotten.

Dann hab ich zusammen mit Papi die Wasserrutschen getestet.  Das war lustig und ich fand es toll, etwas zu unternehmen, ohne Klein-Mips im Schlepptau zu haben. Mami hab ich ausgetrickst und auch mit auf die eine Rutsche genommen.

Mein Gott, hat die gekreischt, als es plötzlich dunkel war und man nichts mehr gesehen hat. Sie ist so ein Angsthase.

Alles fühlte sich an wie echt. Und sogar Mami war in ihrer typischen Standhaltung. Mit irgendeinem Magazin. Mips wollte Muscheln sammeln, aber die gab’s da nicht. Mami fand es grandios, dass der Sand komplett Insektenfrei ist und keine Mücken sie nervten. Sie wird nämlich immer als einzige von uns vieren gestochen. 

Ich schnorchelte ganz alleine um das Piratenschiff und war stolz, dass ich mit Taucherbrille und Flossen, sicherer schwimmen konnte. Es gab auch noch andere Kinder, die ebenfalls schnorchelten.

Mittlerweile waren Mips und Mami im Kleinkinderland neben unserem Becken. Da lagen die Erwachsenen wie Seehunde im Wasser und die Kleinsten rutschen und plantschten was das Zeug hielt. Sie sagte mir später, dass das Wasser da fast so warm war wie zuhause in der Badewanne.

Papi und ich probierten was Neues aus. Den White Water River. Zum Glück habe ich mein Seepferdchen schon gemacht. Der ist nämlich nur für gute Schwimmer geeignet. Mensch, war das cool!

Wir machten den Parcours gleich vier Mal hintereinander. Papi sagte mir dann, dass der Stömungskanal ganze 250 Meter lang ist.

Das war das tollste bis jetzt!

Im Anschluss durfte ich mir einen Slushi aussuchen. Der hat einen ganz langen Trinkhalm und sieht aus wie eine Palme. Der kommt mit nach Hause. Dann kann ich da meine eigenen Smoothies einfüllen. Mips bekam ein Erdbeer Eis. 

Irgendwann geht auch der schönste Tag zu Ende. So auch bei uns. Mami sagte, es sei schon spät und wir hätten noch ein ganzes Stück Weg vor uns, bis wir zurück in Berlin sind. Wir duschten, zogen uns um und Mips konnte kaum noch auf den Beinen stehen, die arme. Sie hatte ja auch ihren Mittagsschlaf verpasst.

Nun mussten wir noch vor dem Rausgehen mit unseren Bändchen alles bezahlen. Das ging ganz einfach. Man musste die bei einem Automaten hinhalten und dann zeigte es uns an, was wir dem Tropical Islands für alle Getränke, Snacks und unser Mittagessen schuldeten.

Ich habe es natürlich nicht zugegeben, aber auch ich war hundemüde von diesem aufregenden Tag in den Tropen. Und hungrig wie ein Bär! Auf dem Nachhauseweg bin ich dann auch weg geknackt und Mami und Papi haben mir dann später erzählt Mips und ich hätten hinten auf der Rückbank sogar abwechselnd geschnarcht.

Und zum Schluss noch drei Fragen an Maus:

  1. Was würdest du das nächste Mal mitnehmen? Mein aufblasbares Krokodil.
  2. Was hat dir am besten gefallen? Tauchen und das White Water River. Und nächstes Mal möchte ich da übernachten!
  3. Wie würdest du das Tropical Islands beschreiben? Es gab zwei Becken und überall gab’s Palmen. Und Papi und ich haben den White Water River Parcours gemacht. Das ist ein Fluss, von dem man in ein ganz tiefes Becken reinrutschen muss. Aber man muss in Begleitung eines Erwachsenen da rein.
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Und diese 5 Dinge solltet ihr für euren Besuch im Tropical Islands dabei haben:

  • Badeschuhe oder Flip Flops und Frottee Strandkleider für die Kinder, zum Beispiel von Boden
  • Buddelsachen und Wasserspielzeug
  • Genügend Zeit
  • Sonnencrème, da in der Südsee die wirkliche Sonne tatsächlich rein scheint
  • Eine Tüte, um die nassen, sandigen Sachen mit nach Hause zu nehmen

    Tropical Islands liegt an der A 13 (Berlin-Dresden), ca. 50 Kilometer südlich von Berlin-Schönefeld.

    Adresse: Tropical Islands, Tropical-Islands-Allee 1, 15910 Krausnick // Öffnungszeiten: Montag bis Sonntag 8:00 bis 21:00 Uhr

    Die Tageseintritte wurden uns vom Tropical Islands offeriert. Text, Idee und Bilder ©Hoi Berlin und Pressebilder ©Tropical Islands.

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