72 Stunden in Berlin. Ein paar Ideen.

72 Stunden in Berlin. Ein paar Ideen.

Ich war neulich für drei Tage in Berlin. Nur mit dem Mann. Die Kinder haben wir zuhause bei Oma und Opa gelassen oder besser gesagt bei Grosi und Grosspapi. Maus hatte Schule und deshalb sind die zwei Guten kurzerhand bei uns eingezogen. So etwas ist einfach unbezahlbar, ehrlich!

Wir sind geflogen. Mit der Swiss. Alles lief wie ein Schweizer Uhrwerk und sogar das Swiss Magazin widmete sich Berlin. Hätte also passender nicht sein können. Ich blätterte in aller Seelenruhe durch die Seiten, sah altbekanntes und neues, während ich meinen obligaten Schwarztee mit Milch (auf Langstrecken Tomatensaft mit Pfeffer) schlürfte und mein Gipfeli (Croissant) mümmelte.

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Ich schrieb mir 3 Dinge aus dem Städteguide raus, die ich noch nicht kannte und die ich mir bei Gelegenheit genauer unter die Lupe nehmen wollte:

  1. Übernachten im Max Brown Hotel an der Uhlandstrasse 49, 10719 Berlin-Charlottenburg. DZ ab 79 Euro. Die Zimmer sehen total nett aus und Charlottenburg kenn ich noch nicht so gut, also hin. Zudem überzeugt mich die Option des durchgehend geöffneten Café Benedicts wo man, wie’s der Name schon sagt, Eggs Benedict und noch viel mehr essen kann. 

  2. Das Kastanientörtchen in der Kastanienallee 60, 10119 Berlin-Mitte. Dort kann man sich seine eigenen Törtchen zusammen bauen lassen. Das muss man mir nur einmal sagen! Man wählt verschiedene Böden, Cremes und Toppings und lässt sie zusammenbauen. Build your Törtchen wird nach Wunsch sogar dreistöckig (und nach Wunsch sogar vegan, lactose oder glutenfrei) ! Zudem gibt’s da das Inventar gleich „to go“. Die Einzelstücke sind vom Berliner Vintage Store Pony Hütchen, der im übrigen auch sehr empfehlenswert ist. 

  3. Die Coda Dessert Bar in der Friedelstrasse 47, 12047 in Berlin-Neukölln. Hier wird zwar mit Patisserietechnik angerichtet, aber wer was Süsses erwartet, ist hier an der falschen Adresse. Ihr Slogan: Mehr als Nach-Tisch. Überraschend. Experimentell. Als Menü ein Novum. Sechs Gänge, nicht mächtig, nicht süss.  Und zu jedem Gang wird ein abgestimmter Cocktail serviert. Reservationen hier.

© Instagram. Das Kastanientörtchen.

© Instagram. Das Kastanientörtchen.

Wir waren dieses Mal im MotelOne am Moritzplatz in Mitte/Kreuzberg untergebracht. DZ ab 77 Euro. Das kann ich auch wärmstens empfehlen. Sauber, zentral und mit allem was es für einen Kurztrip braucht. Es gibt übrigens mehrere über die Stadt verteilt. Es lohnt sich, das Frühstück dazu zu buchen. Es ist sehr reichhaltig, lecker und gesund. Ich würde sagen, für einen Kurztrip ideal.

Gebruncht haben wir im Le Bon in der Boppstrasse 1, 10967 Berlin-Kreuzberg. Auch hier setzten wir auf die Eggs Benedict! Unbedingt genug Zeit einplanen, um noch einen entspannten Bummel durch den Graefekiez zu machen. Hier findet ihr tolle Shops, Cafés und Restaurants.

©Instagram: Brunchclub Vienna

©Instagram: Brunchclub Vienna

Geshoppt habe ich aber dieses Mal nur in Mitte und in Kreuzberg.

Ich war (total unspektakulär, aber mit Erfolg) – im Topshop am Alexanderplatz. Dann im Flying Tiger (gleich gegenüber), um mein Servietten und Geschenkevorrat aufzufüllen, bei Modulor am Moritzplatz, wo ich Bastel-Neuigkeiten (zumindest für mich) wie FIMOair (Fimo, den man nicht mehr backen muss, sondern an der Luft während 24 Stunden trocknen lassen kann. Die Entdeckung!), Stempelkissen, neonfarbenes Gaffa Tape und ein Wachstuch für den Gartentisch (ich weiss, es ist schon Ende Sommer) gekauft habe. Und im Bücherladen neben an habe ich mir diesen Titel gekauft und bereits angefangen zu lesen: FORM, BEWUSST, SEIN – Eine kleine Vernetzung der alltäglichen Dinge von Frank Berzbach. Dann waren wir noch bei Mykita Store in Mitte und ich bin prompt mit ner neuen Sonnenbrille rausgehüpft und danach gab’s bei Dolores in der Rosa-Luxemburg-Strasse 7, in Berlin-Mitte einen kalifornischen Burrito, der mich für die nächsten sechs Stunden genährt hat. Ach ja, für alle Mumin Fans! Checkt den iittala Store in der Münzstrasse 7. Die haben einen riesen Mumins Corner!

Geschenkpapiere bei Modulor.

Geschenkpapiere bei Modulor.

Eigentlich stand die angesagte Treatcollection Beautyloft auf dem Programm, letztendlich wurde es aber ein Besuch bei einem kleinen unscheinbaren Nagelstudio (ohne Website) in der Brunnenstrasse 176 Berlin-Mitte. Mit Massagesessel und Fussbad. Total ungezwungen und ideal um mit ner Freundin über Gott und die Welt zu tratschen, während links und rechts im halbstunden Takt Füsse und Hände auf Vordermann gebracht werden. Voll New York Style und nur Barzahlung. Für uns hat’s dieses Mal total gepasst.

Im Anschluss habe ich noch in weiser Voraussicht ein Geburtstagsgeschenk für Mips gekauft. Im Goldfish Kinderkaufhaus in der Brunnenstrasse 24, Berlin-Mitte. Da war ich bisher auch noch nie. Ein süsser Laden mit Spielzeug, Kindermode und schnuckeligen Babygeschenken. 

Ach ja, fast hätte ich's vergessen. 

Wir haben ja noch bei Spooning Cookie Dough in der Kollwitzstrasse 56, 10405 Berlin-Prenzlauerberg vorbei geschaut, um endlich den Hype um das Kuchen-und Keksteig löffeln zu verstehen. Ich fand es sehr lecker, aber mir schmeckt Keks- oder Kuchenteig direkt vom Finger aus der Schüssel eben doch besser. Der Laden ist total witzig gemacht und ich finde, probieren für’s Erlebnis lohnt sich alleweil!

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Am Tag 3 stand dann noch ein Blogger Workshop von Blogfoster auf dem Programm wo ich auf ein paar sehr nette Bloggerinnen gestossen bin. Die Begegnungen mit Gleichgesinnten und die Informationen waren sehr bereichernd. Diese drei fand ich besonders sympathisch und spannend. Schaut mal vorbei! Hauptstadtgarten, Berlin isst Eis und A descent cup of tea.

Dann ging’s auch schon wieder nach Hause. Auf bald Berlin!

Das Resultat mit dem FIMOair lässt sich übrigens sehen.

Das Resultat mit dem FIMOair lässt sich übrigens sehen.

 

Wir haben FIMOair entdeckt!

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