#ausgesitztserie

Diejenigen, die Hoi Berlin auch auf Instagram folgen, stolpern einmal die Woche über einer meiner ausgesitzten Objekte in Form von Sesseln, Stühlen oder Sofas. Alle wurden sie irgendwo an die Strasse gestellt, teilweise lieblos weggeschmissen, entsorgt, aus dem Weg geschafft oder aber auch lliebevoll mit "Zum Mitnehmen" beschriftet, in der Hoffnung, auf ein neues Zuhause.

Für mich ein total typisches Bild für Berlin. Man trifft sie sehr häufig. Diese ausgesitzten Szenarien. Sie sind nicht schön, im Gegenteil. Aber es zeigt halt diese unperfekte Seite der Stadt. Und jetzt, haltet euch fest. Auch in Zürich gibt es sie.

Als ich nach Zürich zurück gezogen bin, fürchtete ich mich ein wenig vor dem Gedanken, in der aufgeräumten Schweiz keine "ausgesitzten" mehr zu finden. Ich hatte mich getäuscht. Es gibt eine ganze Menge. Aufgefallen ist mir, dass sie oft besser gepflegt wurden und somit einladender sind, sie mitzunehmen. Während es in Berlin solche gibt, die da gefühlt schon Jahre vor sich hin vegetieren und langsam aber sicher vergammeln. 

Was mich besonders freut. Obwohl meine ausgesitztserie am wenigsten likes bekommt, scheint sie beliebt zu sein. Das Feedback, das ich auf sie bekomme ist sehr positiv und die Leute haben angefangen, ihre ausgesitzten Objekte zu taggen oder mir zu schicken. Toll!

Und so bin ich immer auf der Suche nach neuen, ausgesitzen Kandidaten und freue mich natürlich, wenn ihr mir eure schickt oder markiert #ausgesitzt #ausgesitzserie, damit ich sie in die Serie aufnehmen kann. 

Hier findet ihr immer die aktuellsten Kandidaten.

Titelbild: Eingereicht von Caro von Hauptstadtgarten.