Im Gespräch mit Nici Zinell von Noé & Zoë

Im Gespräch mit Nici Zinell, Gründerin und Designerin vom Berliner Kinderbrand Noé & Zoë über Anfangsschwierigkeiten, den Alltag zwischen Designerin und Soccer-Mum und über ihr Anliegen, nachhaltig, fair und mit bester Qualität Kindermode zu produzieren.

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Vielleicht ist es ihre positive, weltoffene und sympathische Persönlichkeit, die ihr zum Erfolg verholfen hat, vielleicht ihre Erfahrung, jung Mutter geworden zu sein. Vielleicht aber auch die vielen Reisen, Auslandsaufenthalte und das Arbeiten als Kostümbildnerin für Film-und Fotoproduktionen. 

Eines ist klar, Nici kann ihren Traum leben und erschafft mit ihren Kollektionen für ihren Kinderbrand Noé & Zoë jedes Mal ein kleines Feuerwerk mit leuchtenden Farben, starken Prints, komfortablen Materialien und originellen Schriftzügen.

Dass sie nebenbei auch noch eine Familie mit vier Kindern wuppt, grenzt für mich fast an ein Wunder. Im Gespräch erzählt sie mir offen und ehrlich wie sie das alles schafft und dass es zwischendurch auch bei ihr Zitter- und Bibber-Momente gibt.

 

Liebe Nici, wie hat alles angefangen?

Als 2005 mein zweiter Sohn Zizou geboren wurde und ich in Elternzeit war, fing ich an, zusammen mit meiner Freundin Nadine, die ebenfalls frisch gebackene Mama war, Sachen für unsere Kinder selbst zu nähen. Decken, Spielzeug und Kuscheltiere.  Die schenkten wir uns dann gegenseitig und auch im Freundeskreis kamen die Sachen gut an. Wir hatten grossen Spass dabei und fingen an uns Gedanken zu machen, ob wir daraus nicht ein Label machen sollten. 

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Natürlich musste nun auch ein Name her. Beim gemeinsamen Brainstorming mit unseren Familien kam mein Mann auf die Idee kam, die Vornamen unserer Kinder zu nehmen. Wir waren sofort begeistert und unser Label Noé & Zoë war geboren.  

Wir steckten sehr viel Zeit, Arbeit und Geld in unseren ersten Webshop, aber da wir uns überhaupt nicht mit dem Thema Webshop/Internet/digitales Marketing auskannten, bekam gar niemand etwas davon mit und die Bestellungen bleiben aus. Nach einigen Monaten setzten wir uns zusammen und überlegten was wir tun sollten, denn so konnte es nicht weitergehen.

Wir haben dann extrem kurzfristig beschlossen eine kleine Kollektion, bestehend aus ein paar handbedruckten Bodies, T-Shirts, Jacken und Hosen sowie einigen Homewear-Styles zu entwickeln und damit auf die Playtime Paris zu fahren.

Wie ging’s dann weiter?

Wir haben damals alles auf eine Karte gesetzt und uns gesagt «Jetzt oder nie». Für diese Kollektion haben wir unsere berühmten Streifen und Sterne entworfen. Die Sterne haben wir als Kartoffelstempel gedruckt und dann aus verschiedenen Größen unser Sternenmuster entwickelt. Die Streifen hat Nadine damals von Hand auf den ersten Prototypen gemalt. Das war die Basis unserer Streifen und ist es auch heute noch. Lediglich die Breite variiert manchmal.

Wann hast Du realisiert, dass aus einem Hobby ein Business wird?

Im Sommer 2011 fuhren wir recht unerfahren auf die Playtime nach Paris und präsentierten dort unsere erste Kollektion. Die Messe öffnete um 9:30 ihre Türen und um 10:00 war die erste Kundin aus Südkorea auf unserem Stand und platzierte eine Order für 2.500 €. Wir waren völlig überrascht, denn damit hatten wir nun wirklich nicht gerechnet. Es war ein ziemlich verrücktes Erlebnis, da war ja völlig ohne Erwartungen nach Paris gefahren sind.

Am Ende der Messe hatten wir einige Ordern geschrieben und realisierten plötzlich, dass wir ja nun auch produzieren mussten. Wir hatten uns im Vorfeld gar keine Gedanken gemacht, was eigentlich danach alles kommt und waren ein bisschen überwältigt von der vielen Arbeit die da jetzt auf uns zu kam, denn schließlich mussten wir ja nun auch eine neue Kollektion für die nächste Messe entwerfen und fertig stellen. Wir hatten beide keine Erfahrung im Modebereich und mussten uns alles Schritt für Schritt selbst beibringen.

Wir waren zu der Zeit sehr unerschrocken (und auch ziemlich naiv) und haben kurzerhand nicht nur die Playtime Paris sondern auch gleich die Playtime New York für die Präsentation unserer zweiten Kollektion gebucht. Wir hatten auch diesmal wieder viele Homewear Artikel (Schlafsäcke, Nestchen, Mobiles, Wolkenkissen) aber auch neue Styles wie Tutus, Marinières und Capes im Angebot. Außerdem hatten wir eine Kashmir-Kollektion bestehend aus Pullovern, Kleidern und Leggings (eine Kollaboration mit dem österreichischen Label Tannhauser) dabei. 

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Wir waren zu der Zeit das einzige Label, das neon pink, schwarz-weiss und neon gelb für Kinder im Sortiment hatte. Ich glaube wir waren damals ziemlich innovativ – allerdings haben wir immer einfach nur das gemacht was uns selber auch gefallen hat und nicht geschaut was die anderen machen – das ist auch heute noch unser Rezept!

Tatsächlich haben dann Barneys und J. Crew bei uns auf der Playtime New York geordert. Wir konnten es nicht fassen. Wir hatten ja eigentlich keinen Plan und dass so große Häuser bei uns ordern würden hatten wir uns nicht träumen lassen. Wir mussten uns also schnellstens überlegen wie und wo wir produzieren und uns fehlte es immer noch an Erfahrung. Das wir es trotzdem hinbekommen haben, grenzt für mich auch heute noch an ein Wunder.  Barney´s ist übrigens auch heute noch unser Kunde, darauf bin ich besonders stolz. 

Nebenbei habe ich immer noch als Kostümbildnerin gearbeitet. Ich wollte mir ein Standbein beim Film behalten und ehrlich gesagt liebe ich die Arbeit beim Film genau so sehr wie die Arbeit für mein eigenes Label. 

Nadine und Du, haben euch dann getrennt. Was hat dich dazu bewogen, alleine weiter zu machen? 

Ich entschied das Risiko auf mich zu nehmen. Mein Mann hat mir damals gesagt, ich soll es probieren, denn auch wenn es nicht klappt, dann würde ich mir später nicht vorwerfen es nicht probiert zu haben. Für mich war das der entscheidende Rat. Ehrlich gesagt hätte ich den Sprung ins kalte Wasser nicht gewagt, wenn ich gewusst hätte worauf ich mich da einlasse. Man braucht viel Kraft, Durchhaltevermögen und einen starken Glauben an sich und daran, dass es klappen wird. 

Kannst Du heute von Noé & Zoë leben und wie lange schon?

Ja, es läuft gut, aber eigentlich müsste es etwas mehr sein. Ich habe 4 feste Mitarbeiter und 3-4 Aushilfen, aber das ist manchmal schon zu knapp und wir könnten etwas mehr Manpower brauchen. Dieses Problem haben viele kleine, unabhängige Unternehmen: die Arbeit reicht locker für zehn Leute, aber bezahlen kann man lediglich fünf. Uns fehlt vor allem ein/e Mitarbeiter/in für die Buchhaltung – es scheint unmöglich zu sein Jemanden zu finden der zu uns passt.

Es gibt immer wieder diese Zitter- und Bibber-Momente kurz bevor wir eine neue Kollektion präsentieren. Ich weiß ja nie wie die Kollektionen bei den Kunden ankommen. Mich erinnert es ein bißchen an Lotto spielen.  Wenn die Kunden nicht ordern oder es ihnen nicht gefällt ist das Unternehmen schnell in seiner Existenz bedroht. Als Unternehmerin trage ich die Verantwortung für meine Mitarbeiter, das beschäftigt mich dann sehr.

Zum Glück habe ich einen grossartigen Ehemann und eine tolle Familie, die uns tatkräftig unterstützt. Unsere Kinder sind ja auch schon grösser, dafür treiben sie sehr viel Sport. Das ist toll, aber manchmal fühlen mein Mann und ich uns schon wie Soccer-Mom und Soccer-Dad. Als die Kinder noch kleiner waren, hatten wir zeitweise ein Au-Pair bei uns zuhause. Damit haben wir immer gute Erfahrungen gemacht. Wir mussten uns halt schon von Anfang an immer gut organisieren weil mein Mann und ich beide freiberuflich sind. 

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Woher oder wovon lässt Du Dich inspirieren?

Mein kreativer Rückzugsort ist Portugal. Ich brauche pro Kollektion ungefähr eine Woche in Porto um das Gerüst für eine Kollektion zu entwickeln. Danach geht die Arbeit an der Kollektion natürlich nochmal richtig ins Detail, aber der Startschuss ist eine Woche konzentrierte Arbeitsatmosphäre mit direkter Nähe zu den Lieferanten und Stoffproduzenten.

Dort kann ich nach Stoffen suchen, mich inspirieren lassen uns richtig in den Prozess eintauchen. Natürlich bin ich nicht nur eine Woche kreativ, der Prozess geht dann in Berlin weiter, aber für mich ist das der erste wichtige Schritt.

Da ich nun schon seit dreieinhalb Jahren ausschliesslich in Portugal produziere und 5-6 Mal pro Jahr dort bin, ist es dort schon sehr familiär. Ich kenne die Lieferanten und Produzenten sehr gut und auch sie wissen inzwischen wonach ich suche und sind in die Entwicklung unserer Produkte involviert. Für mich ist das sehr wichtig.

Wir haben eine große Vertrauensbasis und wollen gemeinsam etwas erreichen. Es beruht sehr viel auf Gegenseitigkeit, Vertrauen und Verbundenheit. Portugal ist eine alte «Textilnation».  Die Qualität ist hervorragend und die Portugiesen sind sehr stolz auf ihr Handwerk und ihre Geschichte. Meine Mutter hat dort schon vor 30 Jahren produziert und mir immer dazu geraten dort produzieren zu lassen. Für mich war es eindeutig die beste Entscheidung unsere gesamte Produktion dorthin zu verlegen.

Meine Inspiration fliegt mir oft unterwegs zu. Zum Beispiel auf dem Fahrrad, wenn ich auf dem Weg ins Atelier oder nach Hause bin. Oder im Kino, im Museum oder auf Reisen (privat oder beruflich ist dabei egal). Ich schaue aber auch auf Pinterest und im Internet, um für bestimmte Themen zu recherchieren.

Am Ende versuche ich aber immer mein eigenes Ding zu machen. Zum Teil integriere ich hin und wieder ältere Prints wie unsere Sterne, Streifen oder Punkte. Die Leute mögen sie immer noch - und ich auch. Es sind Klassiker von denen man nie genug bekommt und zudem sind sie das die Markenzeichen von Noé & Zoë. Ohne Streifen und Sterne gäbe es uns gar nicht!

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Vieler unserer Prints entstehen in Zusammenarbeit mit Phaan. Ich gebe ihr die Themen, Farben und Ideen vor und sie schickt mir dann Entwürfe, die ich dann zu einem runden Ganzen zusammenbringe. Phaan hat 2015 ein Praktikum bei uns absolviert und ich finde sie einfach grossartig! Wir hätten sie am liebsten in Berlin behalten, aber sie ist wieder zurück nach Bangkok gezogen. Sie arbeitet dort als Illustratorin. Trotz der großen Entfernung klappt die Zusammenarbeit hervorragend.

Woher schöpfst Du Deine Kraft?

Mein Mann und meine Kinder geben mit Kraft. Mein persönlicher Luxus ist am Wochenende ab und an ein Mittagsschlaf oder auch einfach mal auszuschlafen. Ich gehe gerne mal ins Cowshed Spa oder in die Treat Collection Beauty Loft und gönne mir eine schöne Maniküre. Ich versuche zwei Mal die Woche Yoga zu machen und mit meiner Familie geh ich sehr gerne wandern.

Was ich – inzwischen - knallhart durchziehe: Am Wochenende habe ich frei. Da ist die Familie dran. Wir frühstücken dann ausgiebig und unternehmen was Schönes. Diese Momente sind unbezahlbar und geben mir wieder Kraft, wenn die Zeiten besonders anstrengend sind.

Was macht Dir am meisten zu schaffen?

Ich wünsche mir für die Zukunft, dass wir noch mehr mit hochwertigen recycelbaren Stoffen arbeiten können und den Verbrauch von Plastikverpackungen deutlich reduzieren können. Wir haben unsere gesamten Polybags gerade umgestellt und nutzen nur noch Verpackungen, die 100% biologisch abbaubar und kompostierbar sind, und somit umweltverträglicher als normale Plastiktüten.

Unsere Etiketten und Kordeln bestehen aus recyceltem Papier. Wir versuchen Transportwege kurz zu halten in dem wir unsere Logistik in Portugal in der Nähe unserer Lieferanten haben. Nachhaltigkeit ist ein grosses Thema für mich, schließlich habe ich drei kleine Kinder zu Hause, die mich immer wieder mit dem Thema konfrontieren und sehr genau nachfragen.

Wir alle müssen in dem Bereich noch viel mehr tun. Es ist nicht immer einfach die richtige Balance zu finden. Schließlich habe ich bei der Preisgestaltung einen sehr engen Spielraum, da die Konkurrenz sehr groß ist. Leider ist es so, dass die Kunden nur bedingt bereit sind mehr Geld für nachhaltige, fair bezahlte und umweltfreundlich produzierte Kleidung auszugeben. Trotzdem werde ich weiter hart daran arbeiten jedes Teil unserer Produktionskette nachhaltiger und ökologischer zu machen.

 

Was würdest Du Dir selbst raten, wenn Du auf Deinen Werdegang und Noé & Zoë zurückblickst?

Ich würde gar nicht so viel anders machen, außer dass ich mich vorher ein bisschen mehr mit Produktionsprozessen und den zeitlichen Abläufen in der Modebranche befassen würde. Meine Naivität und Unerschrockenheit Dinge auszuprobieren hat mich in viele schwierige Situationen gebracht, mir aber bestimmt auch genauso oft den richtigen Weg eröffnet. 

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Allerdings war es 2009 auch deutlich leichter ein Kinderlabel zu gründen, denn da gab es eine überschaubare Anzahl von Brands. Das hat sich in den letzten Jahren doch deutlich geändert und es gibt eine regelrechte Flut an neuen Brands, die wie Pilze aus dem Boden schießen.

Worüber lachst Du mittlerweile? 

Wenn Dinge nicht nach Plan laufen. Ich versuche meine Energie auf die positiven Dinge zu fokussieren und Lösungen zu finden, anstatt mich über das Vergangene aufzuregen. Ich kann auch über mich selbst lachen, wenn mir etwas Dummes passiert. 

War das schon immer deine Vision? Und hast Du es Dir genauso vorgestellt?

Ja, es kommt meiner Vision schon ziemlich nahe. Ganz genau so vielleicht nicht, es ist ja schwierig sich etwas bis ins kleinste Detail vorzustellen. Ich lerne aber mit jeder Kollektion dazu und auch jeder neue Mitarbeiter, Kunde oder Shop bringt etwas Neues mit. Ich bin sehr zufrieden mit den Entwicklungen der letzten Jahre und würde es fast genauso wieder machen. 

Also könnte man sagen, Du lebst Deinen Traum?

Ja, das würde ich schon sagen. Immerhin ist Noé & Zoë inzwischen ein international bekanntes und erfolgreiches Kinderlabel. Nächstes Jahr feiern wir unser 10-jähriges Jubiläum und darauf bin ich sehr stolz. 

Magst Du noch etwas über die aktuelle SS18 LOVE TRIBE Kollektion sagen?

Ich habe als 4-jährige mit meiner Familie zwei Jahre in Marokko gelebt. Das ist zwar Nordafrika, aber trotzdem hat mich die Zeit dort geprägt. Von meinen Eltern habe ich Weltoffenheit und Interesse für fremde Kulturen vererbt bekommen. Afrika ist ein faszinierender Kontinent und ich bewundere die afrikanische Vielfalt und Kultur. Die farbenfrohen Muster und dekorativen Stoffe haben es mir einfach angetan und mich zu dieser Kollektion inspiriert.

NOÉ & ZOË

Vielen Dank liebe Nici für das anregende, aufschlussreiche Gespräch und dein Vertrauen! Wir trafen uns im Laden-Atelier von Noé & Zoë in der Rykestrasse im prenzlauerberg.

Ich wünsche Nici und ihrem Team weiterhin viel Erfolg und freue mich, dass wir ein Teil der Love Tribe Kollektion sein dürfen. Einen Blick hinter die Kulissen des Fotoshootings gibt es bei Hauptstadtmutti und bei Stadtlandkind, wo man die tollen Teile auch gleich shoppen kann.

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Die gebürtige Österreicherin Nici Zinell, Designerin und Gründerin von Noé & Zoë lebt mit ihrem Mann und ihren drei Kindern Zizou (13), Zoë (10) und Zavi (7) mitten in Berlin. Ihr ältester Sohn Sam (26) ist bereits ausgezogen und arbeitet mittlerweile ebenfalls für Noé & Zoë. 

Nici hat in Wien Mode studiert und arbeitete lange international als Kostümbildnerin und Stylistin für Film-und Fotoproduktionen. Noé & Zoë wurde 2009 gegründet und präsentierte 2011 die erste Kollektion auf der Playtime Paris. Im Januar wurde sie mit dem MiLK Award für die beste deutsche Modelinie ausgezeichnet. 

Noé & Zoë wird mittlerweile weltweit in über 25 Läden verkauft und wird im Sommer zusammen mit einer Kultmarke für Furore sorgen. Es bleibt also bunt und spannend.

Wettbewerb

Und ihr könnt auch ein paar Teile aus der neuen Kollektion gewinnen. Schaut mal auf Instagram bei Noé & Zoë, bei  Hauptstadtmutti und natürlich bei Hoi Berlin vorbei. Viel Glück!

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Design: Nici Zinell
Fotos Kollektion: Paul Rossain
Haar & Make-Up: Melanie Hunger
Fotos Nici Zinell im Interview: Sam Plümacher