Unser Kinderzimmer ist (endlich) fertig eingerichtet!

Ich liebe es, einzurichten!

Und wenn nach einem Monster-Umzug wie wir ihn hatten (Berlin-Zürich) endlich alle Kisten flach und entleert an der Strasse stehen, bereit für den nächsten oder für die Karton-Abfuhr (ja, ja, das gibt's in der Schweiz), dann ist der Moment da den ich am meisten mag!

Der Moment, neue Welten zu schaffen!

Und natürlich ist das Kinderzimmer die Königsdisziplin, wie ich finde. Da kann ich meiner Fantasie freien Lauf lassen und den Mädels Ecken schaffen, wo sie wiederum in ihre Spielwelten ein-und abtauchen können. Ich liebe es zu drapieren, zu sortieren und zu kucken, was wie zueinander passen könnte.

Im vollen Bewusstsein, dass (wehe wenn sie losgelassen) meine kleinen Maus-und Mipsillas angerauscht kommen und alles wieder zerstören und durcheinander wühlen.

Das Kinderzimmer soll bunt und gemütlich, aber auch praktisch sein. Die Kinder sollen darin spielen und sich zurück ziehen können.

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Natürlich war das eine der schönsten, aber auch aufwendigsten Aufgaben, nach unserem Umzug. Und es zog sich MONATELANG hin! Ich übertreibe nicht. Keine Sorge, die Kinder hatten ihre Betten und ihre Spielsachen, aber es sah einfach nicht schön und wohnlich aus. 

Ich sammelte auf Pinterst Ideen , was das Zeug hält und streckte den leuchtenden Bildschirm mit den Vorschlägen meinem Mann abends vor dem ins Bett gehen unter die Nase, aber er winkte nur ab und meinte, ich soll es jetzt mal langsam angehen, das Ganze (kennt ihr das?). 

Die Anfrage vom Schweizer Online Magazin Tadah brachte mich dann auf Touren. Sie wollten bei uns zuhause Fotos machen. Ok, jetzt gab's kein Zurück mehr und wir hielten Familienrat. Jeder (1 Person) und jede (3 Personen) durfte ihren Senf dazu geben.

 

Eines war klar, Maus und Mips wollten trotz ihrem Altersunterschied von über vier Jahren im gleichen Zimmer schlafen!

Gut. Das KURA Bett war eine Runde weiter und durfte bleiben. Nun hatten aber beide Töchter den Anspruch, eine "private" Ecke im Zimmer zu haben, um sich zurück zu ziehen. Ich fing an (mit den Pinterest Ideen im Hinterkopf) Skizzen anzufertigen und kam dann auf folgende Idee:

Wir planten also rund um das KURA Bett - DER Ikea Klassiker im Kinderzimmer schlechthin. Dieses steht an der Rückwand unseres Raumtrenners in Form von weissen Ikea PAX Schränken (nein, der Beitrag ist nicht von Ikea gesponsert). 

Die Lücke zwischen Wand und KURA Bett nutzen wir, um eine Plattform (Holzbrett) zu bauen,  auf welches sich die grösseren Kinder und auch Erwachsene setzen können. Maus wünschte sich zudem genügend Platz für ihre Bücher. Ihr kleiner, aber feiner Rückzugsort war geboren.

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Mips wünschte sich eine Höhle mit Vorhang. Dieser wurde von unserer Freundin nach Mass genäht. Wir haben ihn weiss gelassen, weil es sonst zu bunt wird. Mips durfte sich ihr kleines Reich in der Höhle selber einrichten. Mit Spielen, Holztierchen und Büchern. Beide Kinder haben weisse kuschelige Schaffelle bekommen, um es sich gemütlich zu machen.

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Der Hauptakt war vollbracht und die Handwerker Skills meines Mannes überzeugten einmal mehr!

Der Rest war schnell eingerichtet. Ich ordnete und schob einfach die bereits vorhandenen Familienerbstücke, Flohmarktschätze und Neuzugänge zurecht und fertig war das kleine Reich.

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Inspirations Link Pack zu unserem Kinderzimmer Umstyling: Regenbogen Hänger selbstgemacht | Tolle Kinderbücher | Stilvolle Spiele | Flauschige Kissen und herzige Gutenachtlichter | Tiermasken | Lili Moko Katze | Und falls ihr sonst noch etwas wissen möchtet, einfach fragen. 

Und weil auch bei uns einfach der ganz normale Alltag und Chaos herrscht, hier die heutige Bestandesaufnahme #nofilter

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Ein Teil der Fotos hat Julia Bochanneck im Rahmen des Tadah Interviews gemacht. Vielen Dank, dass ich die Fotos hierfür verwenden darf.