1000 Fragen an mich selbst #15 und #16

Ein Ritual, für welches ich mir sehr gerne Zeit nehme. Dieses Mal ist's etwas hektisch. So viel passiert grad um mich herum. Aber dennoch will ich den 1000 Fragen treu bleiben und es bis zum Ende durchziehen, auch wenn ich Johanna Pinkepank, die das Ganze auf ihrem Blog iniziert hat, hinter her hinke. Das macht nichts, sag ich mir und trabe weiter.

Wer neu dazu gekommen ist und nicht weiss, um was es in dieser Reihe geht. Hier geht's zum ersten Teil meiner 1000 Fragen an mich selbst.

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1000 Fragen an mich selbst #15

 

281:  Malst du oft den Teufel an die Wand? Ja, noch immer viel zu oft. Ich kann gut aus Mücken Elefanten machen und lasse sie zu viel Platz einnehmen. 


282: Was schiebst du zu häufig auf? Sport! Rechnungen, Administration, Kleider ausmisten, klärende Gespräche (obwohl ich jetzt grad sehr häufig am Klartext reden bin und mich davon befreie) und Pedicure. 


283: Sind Tiere genau so wichtig wie Menschen? Uff. Schwierige Frage. Ja natürlich sind sie auch wichtig, aber ich finde es ist schon ein Unterschied, ob Mensch oder Tier in Bezug auf's Zusammenleben. Da Mips seit etwa zwei Monaten bekennende Vegetarierin ist (mit ihren 3 Jahren) setze ich mich in Moment sehr mit der Frage auseinander, wieviel Fleisch wir tatsächlich brauchen oder ob wir ganz darauf verzichten sollen / wollen.


284: Bist du dir deiner selbst bewusst? Immer mehr. 


285: Was war ein unvergesslicher Tag für dich? Als ich meine beiden Kinder bekommen habe und die Tage an denen wir nach Berlin und von Berlin weggezogen sind. Und vor allem ganz ganz viele Tage, an denen ich gereist bin. Irgendwie sind die Reisen am meisten bei mir hängen geblieben. 


286: Was wagst du dir nicht einzugestehen? Da fällt mir jetzt nichts dazu ein. 


287: Bei welcher Filmszene musst du weinen? Bei fast jeder. Seit der Geburt von Mips bin ich noch näher am Wasser gebaut und komme bei Liebesszenen, Abschieden, Tod oder Familiendingen regelmässig ins Sniffen. 


288: Welche gute Idee hattest du zuletzt? Ich hatte uns für unseren einwöchigen Urlaub in Berlin vorab eine Gästeparkkarte besorgt. Somit hatten wir Ruhe vor dem Ordnungsamt und mussten uns nicht jeden Tag ums Parkschein lösen kümmern. Klingt banal, aber das war wirklich eine gute Idee, die uns entlastet hat.


289: Welche Geschichte würdest du gerne mit der ganzen Welt teilen? Ich fände es wahnsinnig spannend, der Faszination Berlin noch etwas genauer auf den Grund zu gehen. Wie empfinden es andere Zugezogene, was ist es, was diese Stadt hat und andere nicht und wieso wird sie aber auch so häufig wieder verlassen...


290: Verzeihst du anderen Menschen leicht? Nein, das tue ich nicht. Ich glaube, ich habe das hier schon mal geschrieben. Ich habe ein Elefantengehirn und kann mich an sämtliche Dialoge, (leere) Versprechungen und Abmachungen erinnern und kann es nicht ausstehen, wenn jemand sich nicht daran hält. Ich versuche sehr fest, mich an meine Versprechen zu halten, weil es mir wichtig ist. Es kommt aber auch wirklich auf die Situation an, ob ich andern Menschen verzeihen kann oder nicht. 


291: Was hast du früher in einer Beziehung getan, tust es heute aber nicht mehr? Ich mache mir weniger Sorgen und bin entspannter. Das Kopfkino geht nicht mehr mit mir durch, in dem ich mir wilde Szenen vorstelle, die nie und nimmer sein könnten.


292: Was hoffst du, nie mehr zu erleben? Ein Eifersuchts-Drama unter Freundinnen. Das letzte hat mich nachhaltig geprägt und geschädigt und ich kann es heute noch nicht glauben, dass es wirklich statt gefunden hat. Es hat so viel irreparabel kaputt gemacht und ich werde nie mehr an diesen Ort zurück kehren können, wo das Ganze passiert ist.


293: Gilt für dich das Motto „Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß“? Nein, ich möchte es lieber rechtzeitig wissen, damit ich reagieren kann. Im Nachhinein etwas zu erfahren ist doch voll Scheisse.


294: Wie wichtig ist bei deinen Entscheidungen die Meinung anderer? Es ist mir schon wichtig. Aber ich habe gemerkt, wenn es etwas ist, dass zu 100 Prozent passt, sind mir die Meinungen der anderen piep egal. Es gerät immer dann ins Wanken, wenn ich selbst nicht davon überzeugt bin. Dann lass ich mich auch leicht verunsichern. 


295: Bist du ein Zukunftsträumer oder ein Vergangenheitsträumer? Ganz klar eine Zukunftsträumerin und Traumschlossbauerin.


296: Nimmst du eine Konfrontation leicht an? Es kommt auf das Ausmaß und auf die Person an. 


297: In welchen Punkten unterscheidest du dich von deiner Mutter? Diese Frage ist mir an dieser Stelle zu persönlich. Aber einfallen tut mir spontan ganz viel. 


298: Wo bist du am liebsten? Zuhause oder auf Reisen. Kling paradox, ist aber so. Ich bin im Alltag sehr gerne zuhause und brauche es überhaupt nicht, abends weg zu gehen oder noch dies und das zu erleben. Wenn ich aber am reisen bin, geniesse ich es, jeden Tag Neues zu entdecken und auszuschwärmen. 


299: Wirst du vom anderen Geschlecht genug beachtet? Mhmmm, ich habe mich gar nie mehr darauf geachtet. Aber natürlich tut es gut, wenn man das Gefühl hat, man wird "noch" angeschaut. Das Schönste und wichtigste ist aber, dass mich mein Mann noch immer so ansehen kann, wie am ersten Tag (seufz).


300: Was ist dein Lieblingsdessert? Cheese Cake, Tiramisù oder Mousse au Chocolat. Mir läuft grad das Wasser im Mund zusammen, obwohl ich noch immer ziemlich gut ohne Zucker klar komme. (30 Tage zuckerfrei).

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1000 Fragen an mich selbst #16

 

301: Worin bist du ein Naturtalent? Im Organisieren und im kreative Lösungen finden.


302: Welche Person um dich herum hat sich in letzter Zeit zum Positiven verändert? Das möchte ich für mich behalten. Aber es gibt tatsächlich eine.


303: In welcher Situation warst du unfair? Ich bin oft unfair, wenn es um die Kinder geht. Es ist so schwierig, Situationen richtig abzuwägen und einzuschätzen. Mich nerven diese ewigen Streitereien, wer hat mehr oder weniger oder dies oder das. Da merke ich manchmal selbst, dass ich nicht fair bin und teilweise die Kleine mehr in Schutz nehme. Manchmal bin ich auch Leuten gegenüber unfair, weil ich zu schnell Vorurteile fälle, die sich nicht bewahrheiten. Ich sollte wieder öfters meditieren (Note to myself).


304: Fühlst du dich fit? Ja, eigentlich schon, obwohl ich kein Sport mache und zu wenig schlafe. 


305: Sind deine finanziellen Angelegenheiten gut geregelt? Nein! Was für eine Frage! Wie sehr streube ich mich, mich mit solchen Angelegenheiten auseinander zu setzen.


306: Von welchem Buch warst du enttäuscht? Kann ich mich jetzt so an keines erinnern. Ich würde ein Buch nicht zu Ende lesen, dass mich enttäuscht oder zu wenig interessiert. Und ich wäre glaub eher von der Verfilmung enttäuscht, als vom Buch.


307: Welchen Grund hatte dein letzter Umzug? Uff. Wunder Punkt. Jobsituation, aber auch eine Menge privater Gründe.


308: Neigst du zu Schwarz-Weiß-Denken? Ja, manchmal schon. Mittlerweile denke ich, es hat ganz fest mit meinem Zyklus zu tun. 


309: Was fühlst du, wenn du verliebt bist? Kribbeln im Bauch, Adrenalin, kein Hunger, Tatendrang, innerliche Luftsprünge! (Hatten wir diese Frage nicht schon mal?)


310: Gehört es zum geselligen Beisammensein, viel zu essen und zu trinken? Ja, das gehört ein stückweit dazu. Ich finde es total gemütlich, zusammen zu essen und zu trinken. Aber wieviel spielt nicht so eine Rolle. Es geht ja vor allem um das zusammen sein und nicht um gemeinsame Völlerei.


311: Welche Dinge stehen noch auf deiner To-Do-Liste? Hui. Eine ganze Menge! Eine Islandreise, ein Kalifornien Roadtrip, eine Reise nach Hawaii,  ins Balboa Fitness gehen, ein Buch schreiben, meinen Kleiderschrank (und der der Kinder) ausmisten, Zahnreinigung, Maniküre, Pediküre, mit jemandem ins Reine kommen, Waldspaziergänge, eine neue Kategorie bei Hoi Berlin (coming soon), reisen, reisen, reisen. Ballast abwerfen, ruhiger werden, meditieren, zeichnen, malen und neue Tattoos stechen lassen.


312: Hegst du oft Zweifel? Ja! Leider! Immer an mir. Wieso eigentlich? Das nervt total! 


313: Womit bist du unzufrieden? Mit meiner Figur (dann mach Sport), mit meiner Effizienz (setz Prioritäten, leg das Handy weg!) und mit meinem Zeitmanagement (nimm dir nicht zu viel vor).


314: Mit welchem Gefühl besteigst du ein Flugzeug? Ich bin immer total emotional. Ich weiss nicht wieso. Wenn das Flugzeug startet, kommen mir oft Tränen der Rührung. Weiss der Kuckuck, woher das kommt.


315: Gilt für dich die Redensart „Eine Hand wäscht die andere“? ABSOLUT! Ohne das läuft es meiner Meinung nach nicht. Ist gerade ein ganz heisses Thema bei mir und auch bei anderen Bloggern. Es geht einfach nicht, dass wir ständig über Brands schreiben, diese verlinken und markieren und dafür weder einen Cent noch etwas in Form von Materialien sehen. Irgendwann ist einfach mal Schluss damit. Ach ja, ein Danke tut schon viel zur Sache, aber davon haben wir auch keine Butter auf dem Brot.


316: Bist du schon mal schikaniert worden? Oh ja, schon sehr oft. Ich ziehe das magisch an. Aber ich bin davon überzeugt, mit dem Alter wird's besser. 


317: Wie spontan bist du? Eigentlich sehr spontan, es sei denn ich habe mich ausnahmsweise mal auf etwas eingestellt. Dann bin ich's nicht.


318: Unterstützt du bestimmte Menschen bedingungslos? Bedingungslos find ich ein sehr grosses Wort. Ich glaube ich unterstütze meine Freunde und Familie sehr, aber bedingungslos ist glaub's nicht so meins. 


319: In welcher Angelegenheit hast du Schuldgefühle? Wenn ich am Handy oder am Computer hocke und meinen Kindern sage, ja, ja ich komme gleich oder nur noch 5 Minuten und dann vergeht doch ne Stunde. Das bin ich aber grad am ändern. Wir basteln an einer Handygarage, damit das Teil mal zwischendurch verschwindet.


320: Wie viele Jahre schon dauert deine längste Freundschaft? Etwa 25 Jahre.