1000 Fragen an dich selbst #10 und #11

Und weiter geht's in Runde 10 und 11. 

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181: Würdest du gerne in eine frühere Zeit versetzt werden? Ja, manchmal denke ich, dass die Zeiten, in denen ich ein Kind war, irgendwie noch echter waren. Die Digitalisierung hat nicht nur Vorteile. Ich wünschte mir manchmal, meine Kinder könnten auch in den 80ern aufwachsen.


182: Wie egozentrisch bist du? Ich glaube manchmal sehr. Es würde mir manchmal gut tun, einen Schritt von mir wegzustehen und alles etwas gelassener zu betrachten. Einzelkind Alarm? Ich weiss es nicht.


183: Wie entspannst du dich am liebsten? Ich liebe es, zu verreisen und dabei ganz viel zu lesen. Hotelzimmer sind gute Entspannungsorte, weil sie mich zwingen, mich zu fokussieren oder auch einfach mal früh schlafen zu gehen ohne noch irgendwas zu erledigen. Lange Frühstücke gehören dazu und das Bummeln durch neue Orte.


184: Fühlst du dich manchmal ausgeschlossen? Ja, manchmal tu ich das tatsächlich. Aber immer weniger. Ich weiss mittlerweile, wo und zu wem ich dazu gehöre und auf wen ich mich verlassen kann.


185:  Worüber grübelst du häufig? Über Hoi Berlin, darüber, ob ich allem gerecht werden kann. Über das Schlafen und über Dinge, die eigentlich gar nicht so wichtig sind, ich aber in diesem Moment für wichtig erachte.

 
186: Wie siehst du die Zukunft? Ich nehme es, wie's kommt. Gewisse Dinge kann ich beeinflussen, andere nicht. Ich möchte offen bleiben, für das was noch alles passieren wird. 


187: Wo bist du deinem Partner zuerst aufgefallen? Im Club.


188: Welchem Familienmitglied ähnelst du am meisten? Äusserlich meiner Mutter, innerlich meinem Vater. 


189: Wie verbringst du am liebsten deine Abende? In der Vorstellung: Mit einem Buch auf dem Sofa oder mit einem Glas Rotwein in ein intensives Gespräch mit dem Mann vertieft oder in einem leckeren Restaurant mit Freundinnen. In Realität: Arbeitend und bloggend am Rechner. 


190: Wie unabhängig bist du in deinem Leben? Nicht sehr. Als Mutter zweier noch relativ kleiner Kinder bin ich noch weit entfernt von unabhängig. Das wird dann aber sicher wieder kommen und dann find ich es vermutlich seltsam. 


191: Ergreifst du häufig die Initiative? Mhm. Wenn's drauf an kommt, ja. Und wenn ich die Kapazität habe.


192: An welches Haustier hast du gute Erinnerungen? An mein Meerschweinchen. 


193: Hast du genug finanzielle Rücklagen? Nein.


194: Wirst du für immer dort wohnen bleiben, wo du jetzt wohnst? Nein, aber in Moment find ich es super.


195: Reagierst du empfindlich auf Kritik? Ja. 


196: Hast du Angst vor jemandem, den du kennst? Ja, da gibt es schon ein paar Menschen, vor denen es mich irgendwie schaudert und vor deren Reaktionen ich Angst habe.


197: Nimmst du dir oft Zeit für dich selbst? Nein, aber ich versuche es. 


198: Worüber hast du dich zuletzt kaputt gelacht? Über die Show von Joko und Klaas.


199: Glaubst du alles, was du denkst? Jein.

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200: Welches legendäre Fest wird dir in Erinnerung bleiben? Das, an dem ich meinen Mann kennen gelernt habe. 

201: Wie gut kennst du deine Nachbarn? Die einen schon ziemlich gut, die anderen überhaupt nicht oder nur vom Sehen. 


202: Hast du oft Glück? Ja, ich finde schon und bin sehr danbkar dafür. 


203: Von welcher Freundin unterscheidest du dich am meisten? Das will ich hier nicht schreiben.


204: Was machst du anders als deine Eltern? Alles und nichts. 


205: Was gibt dir neue Energie? Schlafen, verreisen, mit Freundinnen telefonieren, Musik hören, schreiben, wandern, lachen, mich gesund zu ernähren. 


206: Warst du in der Pubertät glücklich? Nein.


207: Wann hast du zuletzt eine Nacht durchgemacht? Neulich, als wir unbedingt die Netflix Serie DARK fertig schauen wollten. Aber nur fast. 


208: Womit beschäftigst du dich am liebsten in deinen Tagträumen? Mit to-do-Listen und Ideen für meine Blogposts, Reisezielen und darüber, wann ich endlich mit Sport anfangen soll.


209: Blickst du dich oft um? Nein.


210: Was wissen die meisten Menschen nicht über dich? Das ist zu privat. 


211: Worüber hast du mit deinem Partner immer wieder Streit? Über mein Zeitmanagement oder meine SMS Konversationen. 


212: Worauf freust du dich jeden Tag? Auf das Frühstück und auf meine Kinder.


213: Welche Freundschaft von früher fehlt dir? Die zu meinem Cousin in Canada. 


214: Wie gehst du mit Stress um? Bis vor Kurzem habe ich viele Süssigkeiten gegessen. Heute versuche ich, bewusster mit Stress umzugehen und auch einfach mal etwas liegen zu lassen. Das fällt mir aber sehr schwer.


215: Gibst du dich gelegentlich anders, als du bist? Nein, nicht anders, aber zurück haltender. 


216: In welchen Punkten gleichst du deinem Vater? Wenn jemand nicht zurück ruft oder sich lange nicht meldet, denke ich, ich habe was falsch gemacht und fange an zu grübeln. Das hab ich von ihm. 


217: Kann man Glück erzwingen? Nein, natürlich nicht. 


218: Welcher Streittyp bist du? Ich lasse vieles anstauen und raste dann irgendwann komplett aus und dann so richtig unkontrolliert und explosionsartig. 


219: Bist du morgens gleich nach dem Aufwachen richtig munter? Ja, eigentlich schon. 
 

220: Wie klingt dein Lachen? Kann ich nicht sagen. Vielleicht wie wiehern und glucksen?

1000 Fragen an dich selbst. #1

Ich habe einen Fragebogen Spleen. Das gebe ich zu. Mir macht es überhaupt nichts aus, auf dem Amt, beim Arzt oder bei Umfragen, Kreuze zu setzen und in möglichst schöner Schrift und gezielt auf der Linie über mich Auskunft zu geben. Im Gegenteil. Eigentlich macht mir das sogar Spass.

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Einer meiner Wünsche für's neue Jahr war es, mehr offline Zeit zu haben. Wieder mehr "in echt" zu schreiben, mir nicht durch Entfolgungen auf Instagram,  Daumen die nach unten zeigen oder Google Analytics den Tag vermiesen zu lassen.

Ich möchte mich auf das Positive fokussieren.

Auf mein Glück, gesund zu sein, eine tolle Familie zu haben, mit einem Mann verheiratet zu sein, in den ich mich immer wieder neu verlieben kann und mein Luxusproblem, in Zürich statt in Berlin zu wohnen. Ich habe angefangen ein Fünf-Minuten-Tagebuch zu führen, in dem ich jeden Tag Dinge notiere, die positiv sind. Den Tipp habe ich übrigens von den tadah Frauen bekommen. Merci!

Für die Welt magst du nur ein Mensch sein, aber für einen Menschen kannst du die ganze Welt sein. brandi Snyder (Zitat aus dem 5-minuten-Tagebuch)

Ich habe in den ersten Januartagen viel gelesen, mir überlegt, wo es mit Hoi Berlin hin gehen wird, jetzt wo ich wieder eine Working Mum bin, Klein Mips aber nach wie vor zwei Tage die Woche zuhause habe. Die Mütter in der Schweiz sind anders aufgestellt. Organisation ist gefragt. Prioritäten müssen gesetzt werden. Die Zeit will genutzt werden. 

Wo bleiben da eigentlich die eigenen Bedürfnisse? 

Und wer bin ich eigentlich? Jetzt, so mit 38 Jahren, zweier Töchter im Alter von fast 8 und 3 Jahren, knapp 10 Jahren mit dem gleichen Mann zusammen, im ständigen Kampf mit mir selbst und meinen hohen Ansprüchen. Und doch bin ich schon etwas ruhiger und bedachter geworden.

Da kam dieser Beitrag von Johanna wie gerufen. Ich habe mich in ihrem Text wieder gefunden, sah mich in vielen Punkten gespiegelt und dachte, wow, 1000 Fragen an mich selbst. Das passt doch genau. Uns so hab ich beschlossen, mich ebenfalls diesen 1000 Fragen zu stellen.

Ja, es ist persönlich. Aber das soll es auch sein. 

Sie kommen in Häppchen. 20 die Woche. Und ich schaue, wann, wie und ob ich Antworten darauf finden werde und ob ich die dann auch öffentlich teilen mag.

Danke für die Anregung, liebe Johanna!

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1000 Fragen an dich selbst – #1

1. Wann hast du zuletzt etwas zum ersten Mal getan? Letztes Wochenende! Wir haben zusammen Karamell Bonbons gemacht. So lecker!

2. Mit wem verstehst du dich am besten? Ganz klar mit meinem Mann.

3. Worauf verwendest du viel zu viel Zeit? Für Hirngespinste, sinnloses Surfen im Internet, verrückte Einrichtungsideen (die kommen immer bei Einschlafen) und Ideen, wie ich mich wann sportlich betätigen sollte um es dann ganz bleiben zu lassen.

4. Über welche Witze kannst du richtig laut lachen? Über die Blondinen und Obst-Witze meiner Töchter, weil ihr Lachen so ansteckend ist. Lieblingswitz von Maus:  Warum nimmt eine Blondine ein Messer mit auf's Boot? Damit sie in See stechen kann. Von Mips: Was ist lila und sitzt in der Kirche? Eine Frommbeere!

5. Macht es dir etwas aus, wenn du im Beisein von anderen weinen musst? Ja. Ich versuche es möglichst lange zu unterdrücken. Aber wenn es dann aus mir heraus bricht, dann weine ich laut und schniefend und ohne Halt. Das ist mir peinlich. 

6. Woraus besteht dein Frühstück? Im besten Fall aus einem frischen Ingwer Tee und einem Kaffee. Zur Zeit schwarz, aber am liebsten mag ich Cappuccino. Dann warme Haferflocken (als Brei gekocht) und Obst. Am Sonntag gibt's Zopf und ein 3 Minuten Ei.

7. Wem hast du zuletzt einen Kuss gegeben? Maus.

8. In welchen Punkten gleichst du deiner Mutter? Äusserlich sehr. Und in meiner direkten, bestimmten Art. Die Zähne hab ich auch von ihr. Und die Figur. 

9. Was machst du morgens als erstes? Wasser für Tee aufsetzen, duschen und Haare waschen. Ich bin nur ein halber Mensch, wenn ich morgens nicht duschen kann.

10. Kannst du gut vorlesen? Ja, das kann ich so richtig gut. Und ich mach's auch super gerne. Das ist eines der heiligsten Dinge unseres Abends. Dann wird gekuschelt und die Mädels werden ganz still und hören gebannt zu. In Moment lesen wir Die Schule der magischen Tiere. 

11. Bis zu welchem Alter hast du an den Weihnachtsmann geglaubt? Ich habe ans Christkind geglaubt. Und zwar sehr lange! Und ich war jahrelang sauer mit meinen Eltern, dass sie es gewagt haben, mich in dieser Sache zu belügen. Ich weiss noch, wie enttäuscht ich war, als rauskam, dass es gar kein Christkind gab.

12. Was möchtest du dir unbedingt mal kaufen? Eine schöne Designer Handtasche, damit ich mal ein bisschen erwachsener aussehe und weil ich denke, es wäre mal an der Zeit.

13. Welche Charaktereigenschaft hättest du gerne? Ich wäre gerne etwas ruhiger und gelassener. 

14. Was ist deine Lieblingssendung im Fernsehen? Fernsehen gibt's fast gar nicht mehr für mich. Ich schaue eigentlich nur noch Netflix. Aber wenn fernsehen, dann Family Guy oder etwas mit Joko und Klaas.

15. Wann bist du zuletzt in einem Vergnügungspark gewesen? Vor 4 Jahren in Orlando. Da waren wir auf einer Kalifornien-Reise mit Maus und sind dann ins Sea World gegangen. Vor der Orka Show sind alle aufgestanden und haben die Nationalhymne gesungen. Das war sehr befremdlich. Heute weiss ich nicht, ob ich da nochmals hin gehen würde.

16. Wie alt möchtest du gerne werden? Da hab ich keine konkrete Zahl im Kopf. Ich fühle mich ja auch nicht wie 38, sondern irgendwie um die 30. Auf jeden Fall wünsche ich mir, möglichst lange Zeit mit meinem Mann zu haben und im besten Fall die Familien unserer Töchter miterleben zu dürfen...

17. An welchen Urlaub denkst du mit Wehmut zurück? An unseren USA Roadtrip 2009, auf dem mir mein Mann einen Heiratsantrag gemacht hat. An diese Reise habe ich noch so viele detaillierte Erinnerungen. Das war noch bevor wir Kinder hatten. 

18. Wie fühlt sich Liebeskummer für dich an? Grauenvoll. Der Bauch schmerzt, der ganze Körper schmerzt. Man möchte sich auflösen, die Zeit zurück spulen, alles anders machen, hört 1000 Mal die gleichen Lieder an. Oh weh. Ich hoffe, ich habe das Kapitel Liebeskummer hinter mir.

19. Hättest du lieber einen anderen Namen? Ja, ich mag Claudia nicht, weil er so furchtbar normal ist. Aber ich habe auch keine Idee für nen anderen Namen. Also bleibt's wohl dabei.

20. Bei welcher Gelegenheit hast du an dir selbst gezweifelt? Immer wieder. Bei fast allem, was ich neu anfange. Selbstzweifel sind ständige Begleiter in meinem Leben. 

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Möchtest du auch mitmachen? Hier findest du nochmals den Link zu Johannas Beitrag und kannst auch noch weitere spannende Einlicke und Antworten von anderen Frauen und Müttern an sich selbst lesen.

Fotocredit Fragebuch: Pinkepank